Vergleich - Thema Einzelhandel und Immobilien

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Suedschwede_PAF
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Vergleich - Thema Einzelhandel und Immobilien

#1 Beitrag von Suedschwede_PAF » 10. Aug 2019, 12:59

Moin ich mach einfach Mal ein neuen Poast dazu auf.

Werde mal einigermaßen versuchen es schriftlich niederzuschreiben.

Also folgendes ist bei uns im Dorf passiert.
Wir sind ein 100 Seelen Dorf zwischen München und Ingolstadt an der A9
Also in einer abzuluten Boom Region in Deutschland.
Was natürlich auch die Immobilien und Baulandpreise betrifft.[
Soweit so gut.

Aber folgendes schlägt dem Fass den Boden aus.

Ich selbst habe mir als Metzgermeister für meine Verhältnisse ein Kleinen Wohlstand erarbeitet.
Das typische halt.
Haus, eigentlich keine Geldsorgen u.s.w
Also der typische Mittelstand in Deutschland.

Nun kam es in unserem Dorf zu einer Zwangsversteigerung eines 800 m2 Grundstückes für 20.000€.laut Wertgutachten.
Das heißt bei Glück bekommt man es auch günstiger.
Dieses Grundstück hat momentan kein Wegerecht und kann maximal als Gartenland genutzt werden direkt neben ein Spiel Platz.
Vielleicht in 10-15 Jahren besteht die Möglichkeit das es zu Bauland werden kann,eher aber nicht da es zum Aussenbereich gehört.

Also dachte ich mir selbst Mensch vielleicht eine Gelegenheit für mein Sohn(11 Jahre alt) für die Zukunft.
Ich selber hätte vielleicht bis 35-40tsd.€ mitgeboten.
Mann müsste falls es tatsächlich Bauland werden würde ca. mit 30-35tsd.€ Erschließungskosten rechnen da es so ungünstig liegt.

Wie gesagt es handelt sich eigentlich um eine nutzlose Wiese.

Bei der Versteigerung kam es dann zu meinem großen Unverständnis.
Es waren ca.25-30 Personen anwesend.

Unteranderem zwei Landwirte aus mein Dorf.

Die sehr fleißig sind und auch daher ruhig sehr viel Geld verdienen dürfen und sollen.
Hatte mich eine Woche vorher noch mit dem Vater eines Bauern unterhalten zwecks der Zwangsversteigerung.
Worauf ich zu ihn sagte Mensch für die Zukunft meines Sohnes währe es vielleicht was,da Bauland und Immobilien bei uns schon fast nicht mehr bezahlbar sind.
Bauland in unser Samtgemeinde kostet im einheimischen Modell ca.250€, wenn's günstig ist der m2 ,auf,m freien Markt um 400€ und mehr.
Wie gesagt Dorf Schweitenkirchen ( 2500 Einwohner )
In unserer Kreis Stadt Pfaffenhofen bewegen sich die Baulandpreise zwischen 700-1000€m2.
Der Bauer sagte zu mir das er denn drecks fransen ohne Probleme bar kaufen könnte was sind schon 200.000€ er will ihn aber nicht.
Aber vielleicht sein Sohn.
Dazu ist anzumerken das sein Sohn erst in Pfaffenhofen ein Gewerbe Grundstück mit Immobilie im Winter gekauft hatte für knapp 450.000€.
Desweiteren sagte er mir das sein Sohn auch im Frühjahr in Schweitenkirchen ein Grundstück ( Bauland) für 250.000 € gekauft hatte.
Außerdem merkte er an das die Tage jemand da war der die Emessionen gemessen hatte.
Der Bauer ist großer Hopfen und Schweinebauer.
Von beiden könnte er alleine bestens Leben.
Die Emessionsmesser hätten festgestellt das der Geruch und was dazugehört Recht grenzwertig sei.
Noch Mal die sind sehr fleißig und sollen auch sehr viel verdienen,es ist abzulut kein Neid.

Das meiste was der Bauer kauft zahlt er echt in Bar ohne große Schulden zu machen.
Ist ja auch Spitze.

Da Frage ich mich aber warum solche reichen Bauern auch noch riesige Supventionen bekommen.
Ein Beispiel vor ca.8 Jahren hatte ich diesen Bauern beim Bau einer neuen Gülle Grube geholfen.
Kostenpunkt 125.000€ ,Supvention hat er dafür bekommen 45.000€.
Hab ich Schriftlich gesehen weil es mich interessiert hatte.
Natürlich hat er es damals bar bezahlt ohne Schulden zu machen.
Passt ja auch alles soweit.

Jetzt zurück zu diesem Grundstück für 20.000€.

Bei der Versteigerung ging dann die Post ab unvorstellbar was da in meinem Augen passierte.

Die Gemeinde hat bis 35.000€ mitgeboten wegen den angrenzenden Spiel Platz.
Zwei Münchener waren noch bis jetzt festhalten 50 und 60tsd.€ dabei.
Gartenland Leute, Gartenland.

Aber dann kamen unsere zwei armen Bauern,denen es ja so schlecht geht.
Die haben sich gegenseitig dauernd überboten,weil es der eine nicht den anderen gönnt anscheinend.

Jetzt festhalten.

131.000€

für ein Stück Acker Gartengrundstück (800,m2)ohne Strom Wasser oder sonst was,nicht Mal ein bestehendes Wegerecht ,hat der Hopfen u.Schweinebauer dafür abgedrückt.
Bar natürlich wie es bei Zwangsversteigerung üblich ist.

Vielleicht ja aus dem Grund damit er nichts gegen seine Emessionsprobleme machen muss.
Anstatt seine Schweine vielleicht artgerechter und Umweltbewusster zu halten.

Keine Ahnung aus was für gründen die zwei soviel Geld für Gartenland ausgeben wollten.

Tja soviel zum Thema ich dachte ich wäre Mittelstand in Deutschland.

Da kann sich bald keiner was leisten mehr als Bürger.
Ich sage nur gute Nacht Deutschland.

@Werner

Da versteht man auch das in Berlin darüber nachgedacht wird irgendwelche Leute zu enteignen,damit Wohnraum noch bezahlbar bleibt.

Mit Kopfschüttelnden Gruß Olaf

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